| Die Bilder des Erdö-Tags 09 sind in "Galerie und Galerie 2" zu finden! | |||
| Die Bilder des Wanderweekends vom 21.-23.08.09 sind auf "Galerie 1" zu sehen ! | |||
| Ahnengalerie auf Galerie 3 | |||
| Bilder des O-Geburtstags auf "Neuigkeiten"; alle Bilder des O-Geburtstags am Schluss von "Galerie2". | |||
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Achtung auf die Bösewichter am Wegesrand! |
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Unscheinbar und meistens unbemerkt am Rand unserer Spazierwege gedeiht die Mäusegerste. Dieses etwa 10 bis 20 cm hohe kornartige Gewächs hat es in sich: Wenn es im Spätsommer bis Herbst reif ist und sich gelblich verfärbt, lässt es die mit langen Grannen (ausgerüstet mit Widerhaken) versehenen Körner fallen. Unsere Semmelgelben als "Nasenhunde" geraten dabei in Gefahr: |
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| Die langen Grannen können sich in Rachen, Nase, Ohren oder im Zwischenzehenraum verkeilen, sich in Schleimhaut und Haut einbohren und dort empfindliche Entzündungen und Infektionen hervorrufen. | |||
| In der Erdö-Familie sind uns 3 Fälle von Grannen-Verletzungen durch Mäusegerste-Grannen bekannt: Füles von Tisza wurde durch eine Granne in der Nase betroffen; im F-Wurf blieb bei einem Rüden eine Granne im Rachenraum stecken, eine Hündin des I-Wurfs musste gar in jungen Jahren eine Operation im Rachenraum über sich ergehen lassen. | |||
| Ein guter Rat: Achtet auf die Pflanzen am Wegrand; verhindert, dass Euer Hund solche Pflanzenansammlungen betritt und in ihnen schnuppert! | |||
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| Literatur - Hinweise | |||
| Wir möchten die folgenden Bücher empfehlen: | |||
| Dr.med.Norbert Satz: Zecken - Krankheiten. Ein Ratgeber für Gesunde und Betroffene mit Beispielen von Patienten. Hospitalis-Buchverlag. Zürich. 2000. 3.Aufl. | |||
| Das Buch bietet zuerst eine Uebersicht über die Biologie der Zecken und die von ihnen übertragbaren Krankheiten. Ein weiterer Teil ist dem Schutz vor den Bösewichtern, sowie deren Entfernung im Falle eines Bisses gewidmet. Ein letzter Abschnitt ist für einige Krankheitsverläufe reserviert. Besonders praktisch ist das beigefügte Glossar, das die unvermeidlichen medizinischen Fachausdrücke erklären hilft. Der Autor bemüht sich, das Thema durch Fotos und Karten anschaulich darzustellen. Ein empfehlenswertes Büchlein! Weitere Infos über das Thema Zecken auf der Website des Autors: www.zecken.ch. | |||
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Chris C.Pinney, D.V.M.: Vizslas. Everything about Purchase, Care, Nutrition, Grooming, Behavior, and Training. Barron's. ISBN 0-7641-0321-0 |
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| Dieses kleinformatige broschierte Büchlein verspricht eine Gesamtsicht des Vizsla, was natürlich auf den etwas mehr als 100 Seiten kaum möglich ist. Ein zusätzliches Hindernis mag die amerikanische Sprache sein. Dennoch vermittelt dieses schön bebilderte und mit erläuternden Zeichnungen und Tabellen versehene Werk einen guten Einblick auf die amerikanische Sicht unseres Semmelgelben. Mit dem Erstehungspreis von 6 Dollar 95 oder ungefähr 16 Franken ist es sicher nicht ein Zentralwerk, aber eine Bereicherung für jede Vizsla-Bibliothek. | |||
| Marion I.Coffman: Versatile Vizsla. Alpine Publications Inc. P.O.Box 7027 Loveland, CO 80537 USA 1991. ISBN 0-931866-54-5 | |||
| Dieses grossformatige und umfangreiche Buch (über 250 Seiten), reich ausgestattet mit SW-Aufnahmen und erläuternden Skizzen hat die Bezeichnung 'Standardwerk' sicher verdient. In amerikanischer Sprache wird zuerst auf die Geschichte des Vizsla (sowohl in Ungarn, als auch in Amerika und Kanada) und auf den Standard eingegangen. In der Folge behandelt das Werk die verschiedenen Lebensabschnitte des Vizsla mit ausführlichen Tips zu den verschiedenen für diesen Hund in Amerika möglichen Arbeitsbereichen. Selbst Hinweise zur Gesundheitsvorsorge, zur Aufzucht und zum alternden Hund sind enthalten. Wie bereits angetönt: Dieses Buch ist für alle Vizsla-Fans mit Englischkenntnissen, die den 'american-approach' zum Magyar Vizsla kennenlernen möchten, ein Muss! | |||
| Ingeborg Caminneci: Der Magyar Vizsla. Neumann - Neudamm. ISBN 3-7888-1005-X | |||
| Dieses erste deutschsprachige Rasseportrait (144 Seiten, zahlreiche Fotos) wird im Dezember 2004 erscheinen. Über die Zucht, das Vorkommen und die Verbreitung der Rasse in der Schweiz und in Österreich schreiben neben der Autorin Ingeborg Caminneci Margrit Hirsch(CH) und Josef Seidl (A). Farbfotos: Tonie Niessing (NL) | |||
| Bestellungen sind über die Website des MVCS möglich. | |||
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Wie konntest Du nur ? |
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| Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen. | |||
| Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete. | |||
| Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. | |||
| Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Doch Du und Deine Frau hattet Angst, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem Gefangenen dieser Liebe. Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. | |||
| Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede finanzielle Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge. | |||
| Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie. | |||
| Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen. | |||
| Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?". | |||
| Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete. | |||
| Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. | |||
| Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?" | |||
| Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten. | |||
| Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so
viel Loyalität zeigen. |
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Wir möchten Sie dazu ermutigen, "Wie konntest Du nur?" zu veröffentlichen und so mitzuhelfen, die verbreitete Vorstellung von Tieren als "entsorgbar" zu ändern und sich vor Augen zu halten, dass der Entschluss, ein Tier in eine Familie aufzunehmen, eine Verpflichtung bedeutet, welche für die Lebensdauer des Tieres anhält! |
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| Jim Willis. | |||
| "How Could You?" , Copyright Jim Willis 2001 (Übersetzt aus dem Amerikanischen von Elvira Rösch & Nicole Valentin-Willis) | |||
Es sagte ........................................................Abraham Lincoln: |
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Ich gebe nicht viel auf die Religion eines Mannes, für dessen Hund oder Katze sie nichts Gutes bedeutet. |
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